Donald Trump ist bekannt für eine Unberechenbarkeit, die ungekannte Ausmaße annehmen kann. Vergangene Woche führte er Zölle auf Importe aus Mexiko und Kanada ein, knapp 48 Stunden später setzte er sie schon wieder aus. Nur um kurz darauf anzukündigen, Zölle für alle Einfuhren erlassen zu wollen – und zwar nicht erst Anfang April, sondern früher. Das Chaos aus dem Weißen Haus versetzt nicht nur andere Regierungen zunehmend in Panik, sondern lässt auch die amerikanischen Börsen einbrechen – allein in den vergangenen zweieinhalb Wochen ist der Wert der US-Aktien um rund vier Billionen US-Dollar gefallen. Am Montagabend brachen wegen neuer Rezessionsängste die US-Börsen ein. Alleine die sieben größten Tech-Konzerne verloren mehr als 750 Milliarden Dollar an Wert.
Der Mar-a-Lago Accord wird seit Monaten von Finanz und Handelsexperten diskutiert. Er ist nach Donald Trumps Luxusresort in Florida benannt.
© Andrea Ventura für ZEIT ONLINE
Donald Trump: Von wegen Willkür
Donald Trump und sein Team wollen mit dem Mar-a-Lago Accord das globale Handels- und Finanzsystem neu ordnen. Der Plan könnte die Weltwirtschaft abstürzen lassen.